Diakonie Kamenz

Prävention


Der Schwerpunkt der Arbeit in der Beratungsstelle ist die Sekundär- und Tertiärprävention. Als Fachleute für den Bereich Sucht beteiligen wir uns auch in geringem Umfang an primärpräventiven Maßnahmen.

Primärprävention umfasst Maßnahmen im Vorfeld einer Suchtgefährdung, um die Entstehung einer Suchtentwicklung zu vermeiden.

In unserem Ansatz steht dabei der Kompetenzerwerb und nicht die Abschreckung, Bestrafung oder Ausgrenzung im Mittelpunkt. Schwerpunkte sind die Vermittlung von Sachkompetenz (Informationen über Wirkungsweisen, Funktionen und Risiken des jeweiligen Suchtmittelkonsums) und die Stärkung von Lebenskompetenz.

Themenbezogen stehen wir Ihnen für Veranstaltungen im Bereich von Schule und Ausbildung, der Elternarbeit, in Betrieben, im medizinischen Bereich und der Jugendarbeit zur Verfügung.

Unter anderem bieten wir Veranstaltungen zu folgenden Themen:

Stoffkunde zu verschiedenen Suchtmitteln

Ursachen, Entstehung und Verlauf von Suchterkrankungen

betriebliche Suchtprävention

Suchtkrankenhilfe im Behandlungsverbund

Mit der Sekundärprävention sollen Personen erreicht werden, die bereits Suchtmittel konsumieren. Ziel ist, eine Verschlimmerung zu verhindern und die Folgen des Konsums zu reduzieren.

Die Sekundärprävention ist Teil unserer Beratungsarbeit, z.B. im Rahmen der Beratung für suchtmittelauffällige Verkehrsteilnehmer.

Zur Verhinderung der Ausbreitung von Infektionserkrankungen (Hepatitis, HIV) bieten wir Drogenkonsumenten mit intravenösem Konsum wochentags die Möglichkeit des anonymen Spritzentausches.

Tertiärprävention dient der Stabilisierung und Rückfallvorbeugung für abstinent lebende Suchtkranke.